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Schulchronik Teil2

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Ereignisse und Daten in der Entwicklung von der Gewerblichen Berufsschule GB III der Stadt Köln im Jahr 1952 bis zur Georg-Simon-Ohm-Schule, Berufskolleg der Stadt Köln heute: Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg

Daten bis 1969 sind teilweise der Chronik der Werner-von-Siemens-Schule, verfasst von Hans Nagel, entnommen.
Die weiteren Daten entstammen aus schuleigenen Aufzeichnungen und Jahresschriften.

Inhalt:

Seit 1997 betreibt die Schule eine eigene Internetpräsenz und veröffentlicht seitdem in den regelmäßigen News Interessantes aus dem Schulalltag. Diese News sind auf der Webseite unter "GSO-News - archivierte News" nachzulesen. So erhält man einen empfehlenswerten und bebilderten Jahresrückblick des jeweiligen Schuljahres.


1. Die Daten von 1952 bis 1954

1952:

Aus der seit 1926 existierenden Berufsschule für das Metallgewerbe GB III werden gebildet die Berufsschule für Mechanik und Elektrotechnik (und Installation) GB IIIa und die Berufsschule für Maschinen– und Stahlbau GB IIIb

1954:

Die Abteilung Installation wird der Berufsschule für das Baugewerbe GB Ia zugewiesen.
Die Berufsschule für Mechanik und Elektrotechnik GB IIIa wird von Wilhelm Haaser geleitet.

An der Berufsschule werden in der Abteilung Elektrotechnik: 
      Elektroinstallateure, Elektromaschinenbauer, Elektromaschinenwickler, Elektromechaniker, Fernmeldehandwerker, Fernmeldemechaniker,  und Starkstromelektriker,
und in der Abteilung Mechanik:
      Feinmechaniker, Mechaniker, Büromaschinenmechaniker, Radio- und Fernsehmechaniker unterrichtet .
Der Berufsschule ist eine Berufsaufbauschule zugeordnet.

1957:

2. Bericht über die Berufsaufbauschule (1957)

Die Berufsaufbauschule besteht seit 1. April 1950.
Anzahl der Anmeldungen : 30 Schüler. Aufgenommen: 27 Schüler;
Anmeldungen zum 1. April 1956: 432 Schüler.
Aufgenommen: 120 Schüler;
Anzahl der Lehrgänge am 1. 4. 1956: 13 Lehrgänge;
Schülerzahl am 1.4. 1956: 336 Schüler;
Anzahl der wöchentlich zu erteilenden Unterrichtsstunden: 156;
Eingesetzt im nebenamtlichen Unterricht: 30 Lehrpersonen;
Fachschulreifeprüfung abgelegt Okt. 1956: 61 Schüler.
Bestanden: 55 Schüler;
teilweise bestanden: 2 Schüler; nicht bestanden: 4 Schüler.
Anmeldungen zum 1.4.1957: 494 Schüler. Aufgenommen: 198 Schüler;
Schülerbestand am 1.4. 1957: 344 Schüler.

Durch die letzten Anordnungen des Kultusministeriums sind auch die Realschüler gezwungen, die Fachschulreife zu erlangen. In einem einsemestrigen Lehrgang erhalten sie die fachtheoretische Überhöhung (Werkstoffkunde, Projektionszeichnen, Maschinenzeichnen).
Durchschnittsalter der die Berufsaufbauschule besuchenden Schüler: 20,5 Jahre.
Die Nachfrage nach zweisemestrigen Tageslehrgängen ist sehr groß. Interessenten hierfür wurden bisher nach Aachen und Siegen verwiesen.

1960:

Die Berufsaufbauschule, die bereits 1950 gegründet wurde,  leitet Direktorstellvertreter Heinrich Gladbach. Das Lehrerkollegium wird von den nebenamtlich und nebenberuflich tätigen Lehrern gebildet: (GOL=Gewerbeoberlehrer; FV=Fachvorsteher; FL=Fachlehrer; ROL=Religionsoberlehrer; StR=Studienrat; OStR=Oberstudienrat)
 
Adolph, Gottfried, GOL;
Becker, Paul, StR;
Blick, Wilhelm, FV;
Dunkel, Manfred, FL;
Erpenbach, Hans, Religionsoberlehrer;
Grocholl, Raimund, GOL;
Grünewald, Hans, Hilfsschullehrer;
Haase, Hans, FV;
Hallbauer, H.Joachim, FL;
Heising, Klaus, GOL;
Henning, Georg, GOL;
Höwer, Peter, GOL;
Kaiser, Friedrich, FL;
Kaltenthaler, Paul, GOL;
Kuntze, Hubertus, GOL;
Kutzner, Robert, Rektor a.D.;
Kolvenbach, Peter, GOL;
Dr.Lehmann-Oliva, FV;
Lersch, Peter, GOL;
Lütjen, Dietrich, GOL;
Matschinski, Elmo, GOL;
Meister, Jürgen, GOL;
Dr.Dr.Müller, Johann, GOL;
Nagel, Hans, GOL;
Nerger, Karl-Heinz, GOL;
Nolden, Hermann GOL;
Ohlert, Theo, Realschullehrer;
Panzer, Walter, FL;
Römer, Fritz, StR;
von der Ruhr, Walter, GOL;
Dr.Schmidthals, Otto, OStR a.D.;
Schneider, Josef, StR a.D.
Schüßler, Willi, GOL;
Sterz, Heinz-Günter, GOL;
Studeny, Hans, GOL;
Theis, Georg, GOL;
Weingärtner, Georg, StR a.D.;
Wiosna, Kurt, GOL.
Die Besoldung liegt bei durchschnittlich DM 360,- für die Jahreswochenstunde. Durchschnittlich unterrichten die Kollegen 6 Unterrichtsstunden pro Woche.
Eine Unterrichtstunde dauert 45 Minuten. Die Jahreswochenstunde ist definiert als die Zeit, die in 40 Unterrichtswochen pro Jahr erreicht wird. Das heißt, ein Lehrer erhält für eine Unterrichtsstunde  360 DM : 40  = 9 DM.
Er arbeitet also im Monat für ca. 9 x 6 x 4 DM = 216 DM.

16.04.1963:


3. Bericht über die Berufsaufbauschule (1963)

Im Jahre 1950 eröffnete die Stadt Köln an der Berufsschule für das Metallgewerbe in der Frankstraße die Gewerbliche Berufsaufbauschule mit dem Ziel der Fachschulreife.

Drei Jahre später, also 1953, verließen die ersten Schüler die Berufsaufbauschule (BAS), die sie im siebensemestrigen Abendlehrgang besuchten.
Im Jahre 1959 errichtete die Schulleitung neben den Abendlehrgängen
mit 2 Wochenstunden auch Tagesklassen mit 32 Wochenstunden.

Der Andrang zur Berufsaufbauschule in beiden Formen wuchs von Jahr zu Jahr. Für die Schüler mit mittlerer Reife und Schüler mit Versetzung nach 0II (Obersekunda) wurden Lehrgänge für fachtheoretische Überhöhung von einjähriger Dauer eingerichtet. In wenigen Fällen versuchten Interessenten die Fachschulreifeprüfung als Externer zu bestehen. Größeren Zuspruch haben die schulischen Einrichtungen privater Art - DAG Schulen (DAG= Deutsche Angestellten Gewerkschaft). Hier werden die Schüler nach dem Lehrplan der Berufsaufbauschule unterrichtet; jedoch legen die Schüler als Externe die Fachschulreifeprüfung vor der staatlichen Prüfungskommission der Berufsaufbauschule ab.

Auf der nachfolgenden Übersicht sind Entwicklung und Erfolg der Berufsaufbauschule ersichtlich:
1. Aufnahme: Von 1950 bis 1963 meldeten sich zur Aufnahmeprüfung: 5.224 Schüler (Volksschüler und Schüler, die vorzeitig das Gymnasium oder die Realschule verließen).
Davon bestanden die Aufnahmeprüfung 1.856 Schüler (35 Prozent).

2. Abendlehrgang: Von den 1.856 aufgenommenen Schülern gelangten nach sieben Semestern im Abendlehrgang zur Fachschulreifeprüfung 394 Schüler (21 Prozent).
Die Prüfung bestanden 394 Schüler (90 Prozent).

3. Tagesklassen: Nach dem erfolgreichen Besuch eines Abendsemesters gingen in die Tagesklassen über 180 Schüler.
Davon gelangten zur Fachschulreifeprüfung 139 Schiller (77 Prozent). Die Prüfung bestanden 137 Schüler (90,5 Prozent).

4. Lehrgänge für fachtheoretische Überhöhung: 
(Erlass des Kultusministers von 1956)
Unterrichtsfächer: Fachkunde und Fachzeichnen.
Die Lehrgänge besuchten (keine Aufnahmeprüfung)    1.165  Schüler.
Die Abschlussprüfung bestanden 934 Schüler (52 Prozent).

5. Externer: (Schüler, die sich im Selbststudium vorbereiten).
Erlass des Kultusministers von 1955). Es meldeten sich Externe zur Fachschulreifeprüfung 13 Schüler.
Davon bestanden die Prüfung 4 Schüler (30 Prozent).

6. Externer: (Schüler, die privatschulische Einrichtungen -DAG-Schulen- besuchen)
Es wurden der Fachschulreifeprüfung zugeführt 152 Schüler.
Es bestanden 137 Schüler (94 Prozent).
Die angeführten zahlenmäßigen Ergebnisse resultieren aus 14 Aufnahmeprüfungen und 80 Abschlussprüfungen.

Am 1.4.1963 führt die Berufsaufbauschule 493 Schüler in    
11 Abendlehrgängen, 6 Tagesklassen,
2 Lehrgängen für fachtheoretische Überhöhung (Metall),
1 Lehrgang für (Bau),
1 Lehrgang für (Chemie). 
                     
Gez. Gladbach (Abteilungsleiter)

1963:
Die Berufsaufbauschule, die bereits 1950 gegründet wurde, leitet Direktorstellvertreter Heinrich Gladbach. Das Lehrerkollegium wird von den nebenamtlich und nebenberuflich tätigen Lehrern gebildet: (GOL=Gewerbeoberlehrer; FV=Fachvorsteher; FL=Fachlehrer; StR=Studienrat; OStR=Oberstudienrat).
Berufsschullehrer haben ein Stundensoll von 28 pro Woche. Das heißt, der Unterricht an der Berufsaufbauschule wird zusätzlich erteilt. Bei durchschnittlich 5 Unterrichtsstunden pro Lehrer werden von 48 Lehrern 217 Unterrichtsstunden erteilt.

1963:


4. Lehrerkollegium der Berufsaufbauschule (1963)

Adolph, Gottfried, GOL;
Adrian, Paul; GOL;
Beierle, Gerhard, GOL;
Burkart, Erich, GOL;
Drescher, Manfred, FL;
Dunkel, Manfred F., FL;
Erpenbach, Hans, Berufsschulpfarrer;
Frielingsdorf, Herbert Gewerbestudienassessor;
Gladbach, Heinrich, Direktorstellvertreter;
Grocholl, Raimund, GOL;
Grünewald, Hans, Hilfsschullehrer;
Haase, Hans, FV;
Hallbauer, H.Joachim, FL;
Hecker, Klemens, Gewerbestudienassessor;
Heising, Klaus, GOL;
Henning, Georg, GOL;
Hessenbruch Horst FL;
Kaiser, Friedrich, FL;
Kaltenthaler, Paul, GOL;
Keller, Peter, Religionslehrer; 
Körsgen, Willi, Rektor;
Kuntze, Hubertus, GOL;
Kutzner, Robert, Schulrat a.D.;
Leesemann, Hans-Dieter, Gewerbestudienassessor;
Kolvenbach, Peter, GOL;
Dr. Lehmann-Oliva, FV;
Lintermann, Franz-Josef, Gewerbestudienassessor;
Lütjen, Dietrich, GOL;
Marwitz, Günther, Gewerbestudienassessor;
Matschinski, Elmo, GOL;
Müller, Herbert, GOL;
Müller, Ivo, Religionslehrer;
Nagel, Hans, GOL;
Nerger, Karl-Heinz, GOL;
Nolden, Karl-Hermann GOL;
Ohlert, Theo, Realschullehrer;
Panzer, Walter, FL;
Reifferscheidt, Josef, GOL;
von der Ruhr, Walter, GOL;
Schmitt, Heinrich, GOL;
Dr. Schmitt, Hermann, Handelsoberlehrer;
Schneider, Josef, StR a.D.;
Schüßler, Willi, GOL;
Sterz, Heinz-Günter, GOL;
Studeny, Hans, GOL;
Szagarus, Friedhelm, Gewerbestudienassessor;
Theis, Georg, GOL;
Wintjes, Eugéne, Religionslehrer;
Wiosna, Kurt, GOL.

08.10.1963:


5. Peter Lersch wird Schulleiter (1963)

Peter Lersch wird  zum Schulleiter der Berufsschule für Mechanik und Elektrotechnik ernannt.  Stellvertreter des Schulleiters ist Josef Will.

1964:
Aus der  GB IIIa entstehen die Berufsschule für Mechanik und Elektrotechnik GB IIIa und die  Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik GB IIIc

01.04.1964: 
Heinrich Gladbach, Fachvorsteher ist Stellvertreter des Schulleiters und Leiter der Berufsaufbauschule.

31.03.1966: 
Heinz Sterz wird Leiter der Berufsaufbauschule.

01.04.1966:
Einführung des Höheren Dienstes an berufsbildenden Schulen.
Künftige Studiengänge zum Lehramt an berufsbildenden Schulen werden an vom Berufspädagogischen Institut an die Hochschulen verlegt.
Änderung der Dienstbezeichnungen und Dienstbezüge  für beamtete Lehrer gem. Höherem Dienst:
Lehrer als Studienrat (A13), Lehrer als Oberstudienrat (A14),
Stv. Schulleiter oder Abteilungsleiter als Studiendirektor (A15) und
Schulleiter als Oberstudiendirektor (A16).
Angestellte Lehrer werden nach dem Bundesangestelltentarif (BAT) bezahlt.

01.04.1966:
Gottfried Adoph wird zum Stellvertreter des Schulleiters Lersch ernannt.

01.08.1968:
Umstellung des Schuljahresbeginns vom Frühjahr auf den Herbst.

01.08.1969:
Aus der Berufsschule für Mechanik und Elektrotechnik entstehen die Berufsschule für Elektrotechnik und Elektronik GB IIId  und die  Berufsschule für Nachrichtentechnik und Mechanik IIIa

02.04.1969
Fachoberschule löst Berufsaufbauschule ab. Einführung mit Schuljahr 1969/70.

1970:
Heinz Sterz wird zum Stellvertreter des Schulleiters Lersch ernannt.

1971:
Die Stadt Köln führt die Nummerierung der Berufsschulen ein.
Aus der IIIa wird die Gewerbliche Schule III der Stadt Köln für Nachrichtentechnik und Mechanik.
Aus der GB IIIb wird die GB VII, aus der GB IIIc die GB VIII und aus der GB IIId die GB IX.

01.10.1980:
Das Kollegium besteht aus:
1 Oberstudiendirektor, 5 Studiendirektoren, 7 Oberstudienräten, 19 Studienräten,
2 Diplomsportlehrern, 5 hauptberuflichen Lehrern, 6 nebenamtlichen bzw. nebenberuflichen Lehrern, 4 Werkstattlehrern (und 10 Referendaren).
Diese 60 Lehrer (ohne Ref.) haben ein wöchentliches Pflichtstundensoll von 1091 nach Abzug von Ermäßigungsstunden zu erfüllen.
 
01.10.1980:
Schülerdaten:
Das Berufsgrundschuljahr hat 1 Klasse mit 27 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 53
Die Berufsfachschule hat 3 Klassen mit 85 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 134
Die Berufsvorschule hat 4 Klassen mit 112 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 187
Die Abt. Mechanik  hat 25 Klassen mit 526 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 240
Die Abt. Fernmeldetechnik  hat 23 Klassen mit 570 Schülern.
 Erteilte Unterrichtsstunden: 287.
Die Berufsaufbauschule in Tagesform hat 1 Klasse mit 17 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 29.
Die Berufsaufbauschule in Abendform hat 1 Klasse mit 21 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 12.
Die Vorklasse Abendform hat 1 Klasse mit 20 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 12
Die Fachoberschule in Tagesform Klasse 11  hat 2 Klassen mit 67 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 24
Die Fachoberschule in Tagesform Klasse 12  hat 5 Klassen mit 140 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden:166.
Die Fachoberschule in Abendform Klasse 12  hat 7 Klassen mit 187 Schülern. Erteilte Unterrichtsstunden::84.
Die gesamte Schule hat somit 69 Klassen mit 1660 Schülern.

1981:
Die Stadt Köln ändert wiederum die Nummerierung ihrer Berufsschulen nunmehr mit arabischen Ziffern. Jetzt heißt unsere Schule Berufsbildende Schule 13 der Stadt Köln für Nachrichtentechnik und Feinwerktechnik (BBS 13).

1981:
Schulleiter Peter Lersch wird in den Ruhestand versetzt.

1982:


6. Heinz Sterz wird Schulleiter (1982)

Heinz Sterz wird zum Schulleiter der BBS 13 ernannt.

1982:
In der Berufsschule erhalten nunmehr die Schüler an zwei  Tagen Unterricht.

01.10.1982:
Das Kollegium besteht aus:
1 Oberstudiendirektor, 6 Studiendirektoren, 11 Oberstudienräten, 18 Studienräten,
2 Diplomsportlehrern, 5 hauptberuflichen Lehrern, 6 nebenamtlichen bzw. nebenberuflichen Lehrern, 4 Werkstattlehrern (und 11 Referendaren).
Diese 53 Lehrer (ohne Ref.) haben ein wöchentliches Pflichtstundensoll von 1118 nach Abzug von Ermäßigungsstunden zu erfüllen.
 
01.10.1982:
Schülerdaten:
Das Berufsgrundschuljahr hat 1 Klasse mit 20 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 56
Die Berufsfachschule hat 5 Klassen mit 119 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 203
Die Abt. Feinwerktechnik hat 21 Klassen mit 526 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 218
Die Abt. Nachrichtentechnik  hat 27 Klassen mit 610 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 298.
Die Berufsaufbauschule in Tagesform hat 1 Klasse mit 26 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 28.
Die Fachoberschule in Tagesform Klasse 11  hat 4 Klassen mit 110 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden: 43
Die Fachoberschule in Tagesform Klasse 12  hat 6 Klassen mit 157 Schülern. Erteilte Unterrichtsstunden:196.
Die Fachoberschule in Abendform Klasse 12  hat 7 Klassen mit 204 Schülern.
Erteilte Unterrichtsstunden:76.
Die gesamte Schule hat somit 72 Klassen mit 1772 Schülern.

17.12.1982:


7. Die BBS 13 gibt sich den Namen Georg-Simon-Ohm-Schule (1982)

Die BBS 13 legt als erste der Kölner Schulen die Nummer ab und erhält den Namen Georg-Simon-Ohm-Schule - Berufsbildende Schule 13 für Nachrichtentechnik und Feinwerktechnik im Rahmen einer Feier zur Namensgebung. Der Festredner ist Friedrich Kurylo.

06.02.1984:
Gründung  des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Georg-Simon-Ohm-Schule, Köln e.V.

Vorsitzender wird Peter Kolvenbach.

21.04.1989:


8. 200. Geburtstag von Georg Simon Ohm (1989)

Feierstunde anlässlich des 200.Geburtstages von Georg Simon Ohm.
Nobelpreisträger für Physik, Prof. Dr. v. Klitzing hält den Festvortrag mit dem Thema: „Vom Quecksilbernormal zum Quantenmaß.”

1989:
Dem Kollegium gehören in dem Jubiläumsjahr an:
Albert, Reiner;
Aschenbrenner, Wolfgang;
Bach, Klaus Dieter;
Dr. Brues, Hans-Josef;
Dunkel, Manfred F.;
Eckhard, Henry;
Ehemann, Gunther;
Finke, Gerhard;
Fischer, Matthias;
Frielingsdorf, Herbert;
Görres, Winfried;
Götze, Friedrich-Wilhelm;
Gremmer, Norbert;
Grube, Bernd;
Gunia, Herbert;
Hartmann, Peter;
Haupt, Gerhard;
Heising, Nikolaus;
Henseler, Andreas;
Jacobsen, Rolf;
Jeschke, Roland;
Johst, Dietrich;
Kaiser, Lutz;
Kalbfuß, Reinhold;
Kinold, Volker;
Küssner, Hans;
Dr. Leesemann, Hans Dieter;
Lintermann, Franz Josef;
Maidhof, Armin;
 Meding, Henner;
Melin, Andreas;
Niemann, Dietmar;
Ommer, Heinz-Peter;
Pauls, Guntram;
Raabe, Helmut;
Ragowski, Axel;
Reinhardt, Horst;
Runge, Herbert;
Schaefer, Udo;
Schaletzki, Georg;
Scherer, Bela;
Schunk, Hans-Georg;
Sterz, Heinz Günther;
Symons, John;
Szladek-Szük, Zsuzsanna;
Tecklenburg, Axel;
Tobschall, Günter;
Trutzenberg, Karl-Heinz;
Valentik, Zdenek;
Verbeek, Otto;
Voigtsberger, Harry;
Wagner, Jürgen;
Weißkirchen, Hans-Joachim;
Westkamp, Rolf.

1989:
Nachfolgend einige Auszüge aus der Festschrift zum 200.Geburtstag von Georg-Simon-Ohm:


9. Franz-Josef Lintermann:
Die Abteilung für Kommunikationstechnik (1989)

Aus der früheren Gruppe der “Fernmelder“ entwickelte sich im Laufe der Zeit die relativ fest umrissene “Abteilung der Nachrichtentechnik“. Seit dem Inkrafttreten der “Neuordnung der Elektroberufe“ mit Beginn des Schuljahres 1987/88 lautet nun die neue Bezeichnung “Abteilung für Kommunikationstechnik“; sie umfasst die neugeordneten industriellen Ausbildungsberufe der Fachrichtungen Telekommunikationstechnik, Informationstechnik und Funktechnik sowie den handwerklichen Ausbildungsberuf der Fernmeldeanlagenelektroniker.
Die Schülerzahl dieser Abteilung ist in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren stetig gestiegen, die Anzahl der Klassen hat sich vom Schuljahr 1977/78 verdoppelt .Ist dieser enorme Anstieg zum Teil aus dem im gleichen Zeitraum anlaufenden “Schülerberg“ zu erklären, so resultiert er doch hauptsächlich aus dem rasch zunehmenden Bedarf an Fachkräften in der Kommunikationstechnik. Die Ausbildungsfirmen haben auch deshalb zunehmend Schwierigkeiten bei der Deckung ihres Facharbeiterbedarfs, weil mehr und mehr Schüler schon während der Schulzeit durch Besuch einer Doppelqualifikationsklasse oder nach Abschluss der Ausbildung über die Fachhochschule ein Ingenieurstudium anstreben. Die Firmen sind also gezwungen, ihre Einstellungsquoten z.T. beträchtlich über dem unmittelbaren Bedarf zu halten. Sie tun dies allerdings auch wieder gerne, weil sie dadurch auf Dauer den eklatanten Mangel an Fachhochschulinqenieuren mildern. Aus den angestrebten Zielen der Schüler und den Erwartungen der Ausbildungsfirmen ergeben sich zunehmend steigende Anforderungen an die Eingangsqualifikation der Auszubildenden. Die meisten - ca. 80 % - der Ausbildungsanfänger sind Realschulabsolventen mit Fachoberschulreife. Der Rest setzt sich zusammen aus Hauptschülern, von denen die Mehrzahl auch die Fachoberschulreife mitbringt, und Abiturienten. Hierbei ist allerdings in den letzten Jahren bei einzelnen Firmen eine zunehmende Neigung zur Einstellung von Abiturienten (z.B. von 40 Azubis 18 mit Abitur) festzustellen.

Zur Zeit setzt sich die Gesamtschülerzahl der Abteilung (ca. 900) zusammen aus etwa 360 Lehrlingen der Deutschen Bundespost und ungefähr der gleichen Anzahl von Auszubildenden der Firmen Siemens (SAG, ca. 180), Telenorma (TN, ca. 160) und Standard Elektrik Lorenz (SEL, ca. 40). Die restlichen Schüler kommen aus kleineren Firmen, die der Industrie- und Handelskammer angeschlossen sind, wie z.B. Rohde und Schwartz, Deuta, Uni-Institute u. a. (ca. 100) und aus Handwerksbetrieben.

Die großen Firmen SAG, TN und SEL bilden in der Fachrichtung Telekommunikationstechnik aus. Die Schüler sind zum überwiegenden Teil in reinen Firmenklassen zusammengefasst. Die Azubis der Bundespost, die bis zum Schuljahr 1986/87 zum “Fernmeldehandwerker“ ausgebildet wurden, erlernen seit Beginn der Neuordnung den gleichen Beruf wie die Azubis der großen Industriefirmen. Die Lehrlinge der kleinen Industriefirmen werden in den Fachrichtungen Informationstechnik und Funktechnik ausgebildet.
Für diese Ausbildungsberufe ergeben sich infolge der geringen Schülerzahlen keine reinen Fachklassen, Informations- und Funkelektroniker werden in gemeinsamen Klassen beschult. Für die Schüler aller Klassen besteht die Möglichkeit, bei guten Leistungen in Betrieb und Schule mit Beginn des zweiten Lehrjahres in eine Doppelqualifikationsklasse zu wechseln, in der sie dann in den verbleibenden zwei und ein halb Jahren ihrer Lehrzeit neben dem Berufsabschluss auch noch die Fachhochschulreife erwerben können.

Die zeitliche Organisation des Unterrichts erfolgt grundsätzlich in der sogenannten “Teilzeitform“, ist aber nicht einheitlich für die ganze Abteilung. So werden in der Regel die nach der Neuordnung angestrebten 14 Unterrichtsstunden pro Woche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erteilt. Für die Postklassen wird auf ausdrücklichen Wunsch der Bundespost die Unterrjchtszejt von zwei Wochen in einer Woche zusammengefasst, so dass also eine Postklasse in einer Woche an vier Tagen die Schule besucht und dafür in der folgenden Woche ganz in der betrieblichen Ausbildung ist. Dieses Modell hat in leicht modifizierter Form auch die Firma Telenorrna übernommen.

Mit der Neuordnung wurden auch die neuen Rahmenlehrpläne des Kultusministers wirksam. Hierdurch kommt es zum Teil zu erheblichen Um- und Neustrukturierungen der Lerninhalte. Dazu müssen völlig neue Stoffgebiete in den Unterricht aufgenommen werden, wie z.B. die “Grundlagen der Informationsverarbeitung“ in der Unterstufe, die intensivierte Durchführung von Schülerübungen zur Mess- und Steuerungstechnik u. ä.  An der Umsetzung der neuen Lehrpläne und der damit verbundenen Koordinierung mit den Ausbildungsbetrieben wird zur Zeit noch gearbeitet.

Für die Ausstattung der Schule mit Übungs- und Laborräumen ergeben sich durch die neuen Rahmenlehrpläne wesentlich höhere Anforderungen. Hier kann dem Schulträger - der Stadt Köln -für die in den letzten zwei Jahren unternommenen Bemühungen nur gedankt werden, obgleich der Bedarf an Unterrichtsräumen durch die angestrebte Einrichtung einer Außenstelle in Longerich nur vorübergehend und unbefriedigend gedeckt werden kann.

Steht schon das Raumproblem einer ungehinderten Entfaltung des Fachbereichs im Wege, so wird diese durch den Mangel an Fachlehrern so gut wie unmöglich. Als Grund für den Fachlehrermangel müssen zunächst die völlig veralteten Bemessungszahlen genannt werden. Aber selbst mit einer Änderung dieser Zahlen und einer Erweiterung des Stellenplans wäre die Situation nicht bereinigt, weil es einfach an Lehrern für die Fachrichtungen der Kommunikationstechnik fehlt.
Die Probleme, die sich aus Raum- und Personalmangel ergeben, werden in der Abteilung dadurch zum Teil überwunden, dass erstens viele Klassen mit Schülerzahlen gefahren werden, die weit über der Sollfrequenz liegen, und dass zweitens weniger Unterrichtsstunden pro Klasse erteilt werden, als es die Stundentafeln vorsehen.

Dass trotz dieser Erschwernisse immer noch überwiegend gute bis sehr gute Ausbildungsabschlüsse erzielt werden, ist sowohl der ausgezeichneten Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben als auch dem unermüdlichen Einsatz der Lehrer zuzuschreiben.

1989:


10. Klaus-Dieter Bach:
Die „Doppelqualifikation“ an der Georg-Simon-Ohm-Schule (1989)
Drei Qualifikationen auf einen Streich!“ - diese leicht übertreibende Schlagzeile in der Kölner Lokalpresse charakterisiert kurz und treffend jenes pädagogische Geschehen, das in der offiziellen Amtssprache “doppeltqualifizierender Bildungsgang“ heißt und das sich seit nunmehr neun Jahren unter dem Arbeitsbegriff “Doppelqualifikation“ als eine bewährte und zukunftsorientierte Bildungseinrichtung an der Georg-Simon-Ohm-Schule etabliert hat.

Für die Bewährung der Doppelqualifikation spricht schon allein die Statistik:    Seit Errichtung der ersten doppeltqualifizierenden Sonderklasse zu Beginn des Schuljahres 1980/81 haben bis heute insgesamt sieben Jahrgangsklassen (das sind rund 140 Schüler) nach einer dreieinhalbjährigen Ausbildung gleichzeitig mit dem Abschluss in einem Beruf der Kommunikationstechnik auch das Fachhochschulreifezeugnis erwerben können.

Ab 1991/92 werden jährlich sogar zwei Klassen (das sind dann 40 - 50 Schüler) ihren doppelten Ausbildungsabschluss erlangen:
Denn da das Doppelqualifikationsmodell der Georg-Simon-Ohm-Schule (siehe auch Merkmalliste hinten) eine dreieinhalbjährige Schul- und Ausbildungsdauer voraussetzt, konnten zunächst nur Schüler mit einem industriellen oder handwerklichen Ausbildungsberuf einbezogen werden. Sobald die Deutsche Bundespost ihre gewerbliche Ausbildung an die industriellen Elektroberufe angepasst und von drei auf dreieinhalb Jahre verlängert hatte, konnte die Doppelqualifikation auch der großen Gruppe der “Post-Schüler“ angeboten und mit Beginn des Schuljahres 1988/89 zusätzlich zur “Industrie-Klasse“ eine “Postklasse“ mit Doppelqualifikation eingerichtet werden.

Mit der Erweiterung zu einem zweizügigen Bildungsgang beginnt der nun schon neun Jahre alte Modellversuch die exotische Idylle einer von außen kaum wahrgenommenen Ministruktur zu verlassen und mutig auf sich aufmerksam zu machen. Dies kann er um so zuversichtlicher, als dieser Bildungsgang sich zunehmend als eine geeignete Reaktion auf die sich wandelnden Bildungsanforderungen in der Ausbildung moderner Berufe erweist. Die Kommunikationstechnik expandiert - gerade auch in der Kölner Region -‚ immer mehr bildungsoffene und leistungsbereite junge Menschen kommen in unsere Berufsschule, von der sie mehr erwarten als nur die Vermittlung von arbeitsplatzbezogener Fachkompetenz. “Bessere berufliche Aufstiegschancen“, “Höhere Qualität der theoretischen Berufsausbildung“ und “Zeitgewinn gegenüber anderen Bildungsgängen“ sind dann auch die maßgeblichen Gründe, die die Schüler für ihren Entschluss angeben, in die doppeltqualifizierende Sonderklasse einzutreten.

Immer mehr Jugendliche benutzen die Berufsausbildung gerade im Bereich moderner Technologien als Basis für einen weiterführenden beruflichen Aufstieg. Etwa 70 % der Absolventen der Doppelqualifikation haben inzwischen ein Studium an einer Fachhochschule begonnen, einige aus dem ersten Jahrgang haben bereits ihr Diplom erworben. Nicht selten entscheiden sich die ehemaligen Schüler mit dem doppelten Abschluss erst nach einigen Berufsjahren zum Hochschulstudium, und nie sind es nur materielle Motive, die sie veranlassen, einen hochqualifizierten und sicheren Arbeitsplatz und ein durchaus angemessenes Einkommen aufzugeben und die Risiken einer Hochschulausbildung auf sich zu nehmen. Eher schon ist es der Wunsch nach allgemein anspruchsvolleren beruflichen Perspektiven, nach mehr Zufriedenheit und Anerkennung in einer verantwortlichen Tätigkeit. Bei den meisten Studenten reißt der Kontakt zur Schule und zum Betrieb nicht ab:
Jährlich einmal berichtet eine Gruppe “Ehemaliger“ in der jeweiligen Abschlussklasse von ihren Erfahrungen an der Fachhochschule; in den Semesterferien arbeiten sie in ihrem Beruf, sich auf diese Weise auch fachpraktisch auf dem laufenden haltend.

Die Rechnung der in der Personalplanung weitsichtigen Großbetriebe scheint auf zugehen: Die Doppelqualifikation trägt zunächst zwar zu “Verlusten“ vor Ort bei. Ein Montageleiter bedauert: “60 % meiner besten Leute laufen mir davon.“ Viele der Weggelaufenen werden jedoch als Ingenieure oder Techniker in ihre alten Betriebe zurückkehren.

Eine Berufsschule, die auch in Zukunft ihre Rolle als verlässlicher und unentbehrlicher Partner in einem dualen Ausbildungssystem bewahren will, das insbesondere im Bereich moderner Technologien geradezu atemberaubend schnellen Veränderungen inhaltlicher und struktureller Art unterworfen ist, muss ihrerseits ebenfalls zu flexibler Anpassung an die aktuelle Bildungs- und Ausbildungssituation in ihrem Einzugsbereich fähig sein. Dem höchst attraktiven Ausbildungsangebot von Handwerk (überbetriebliche Ausbildung), Industrie und Bundespost, das gestützt wird von einer hochwertigen materiellen und qualifizierten personellen Ausstattung des dualen Partners, muss die Berufsbildende Schule ein ebenso attraktives und modernes Bildungs- und Weiterbildungsangebot zur Seite stellen.

Flexible, aus der typischen Situation der jeweiligen Schule heraus entwickelte und erprobte Bildungsgänge sollten sich ungehindert von kurzatmigen schultaktischen und ideologischen Bedenken neben etablierten Schulformen frei und beobachtbar entfalten und Impulse für die Fortentwicklung des beruflichen Schulwesens geben können.

Dass sich die Doppelqualifikation an der Georg-Simon-Ohm-Schule im Schulalltag als ein praktikables Modell bewährt hat, ist nicht zuletzt auf die optimale Anpassung an die örtlichen Verhältnisse zurückzuführen: Die Schule verfügt aufgrund ihrer Struktur über Lehrer, deren unterrichtlichen und schulorganisatorischen Erfahrungen in den betroffenen Schulformen (FOS-Vollzeitform und FOS-Teilzeitform, Berufsschule in Block- und Teilzeitform) für die organisatorische und inhaltliche Strukturierung des Bildungsganges genutzt werden konnten. Hinzu kommt, dass die Berufsschulabteilung “Kommunikationstechnik“, in der die Doppelqualifikation verankert ist, große Erfahrung in der Konstruktion von flexibel an betriebliche Ausbildungsstrukturen und sich wandelnden Inhalten angepassten Organisationsformen des Berufschulunterrichts besitzt.

Auch die bildungsinhaltlichen Voraussetzungen an der Georg-Simon-Ohm-Schule sind für die erfolgreiche Durchführung der Doppelqualifikation günstig: Die Ausbildungsberufe in den Kommunikationstechnologien sind mit einem hohen Theorieanteil behaftet, dessen Anspruchsniveau hinsichtlich der geforderten abstrakten Lernleistungen an die Anforderungen studienbezogener Bildungsgänge  heranreicht.
Strukturierendes, funktionelles Denken in komplexen Systemen, verbunden mit der Fähigkeit zu lernen, ist ein immer energischer postuliertes Lernziel, das die Integration von allgemeinen und beruflichen Lerninhalten im Einklang mit gleichlautenden bildungspolitischen Forderungen geradezu systemimmanent verlangt.

Die Praktikabilität des Modells Doppelqualifikation an der Georg-Simon-Ohm-Schule, die sich z.B. in der hohen Erfolgsquote beim doppelten Abschluss und in der Zufriedenheit der Schüler mit ihrer Schulsituation zeigt, ist zu einem großen Teil auf die in der Modellkonzeption implizierten Differenzierungsmöglichkeiten zurückzuführen: Die Entscheidung für Einfach- oder Doppelqualifikation treffen die Schüler erst am Ende ihres ersten Ausbildungsjahres. Bis dahin haben Schüler, Eltern, Lehrer und Ausbilder Einstellungs- und Leistungsbeobachtungen machen können, die für eine begründete Eignungsprognose herangezogen werden können. Während des doppeltqualifizierenden Bildungsganges haben die Schüler zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit der Abwahl, die zu einer Rückkehr in eine Berufsschulklasse mit Einfachqualifikation führt. Ihr einmal gesetztes Ziel müssen diese Schüler deswegen nicht endgültig aufgeben: Über die Klasse 12 der FOS in Abend- oder Vollzeitform kann die Fachhochschulreife auch in konsekutiver Form noch erreicht werden.
Merkmalliste:
Doppeltqualifizierender Bildungsgang an der Georg-Simon-Ohm-Schule
Konzeptioneller Rahmen: Duales Ausbildungssystem
Außbildungsberufe:
Kommunikationstechniker (Industrie, Handwerk, Deutsche Bundespost)
Qualifikationsziel:
Fachhochschulreife gleichzeitig mit dem Abschluss der Berufsausbildung
Dauer:
2 1/2 Jahre (2. - 4. Schul-/Ausbildungsjahr)
Organisation:
Die Schüler der Doppelqualifikation sind ab dem 2. Schuljahr in zwei Sonderklassen zusammengefasst, in denen die Lerninhalte der Berufsschule und der Fachoberschule Klasse 12 in integrierter Form vermittelt werden.
Industrieklasse:
20 - 22 Wochenstunden in den ersten zwei Jahren, verteilt auf drei Wochentage einschließlich Samstag, und 14 Wochenstunden im letzten Schulhalbjahr, verteilt auf zwei Wochentage (mit Samstag)
Postklasse:
20 Wochenstunden, verteilt auf eine Unterrichtswoche ohne Mittwoch (betriebliche Ausbildung), aber mit Samstag.
Eingangsvoraussetzungen:
3 1/2 jähriger Ausbildungsvertrag, Fachoberschulreife, mindestens befriedigende Leistungen im 1. Schul-/Ausbildungsjahr erkennbare Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft.
Teilnehmerquote:
40 - 50 Schüler je Jahrgang, das sind ca. 15 % eines Einstellungsjahrgangs.
Abschlussergebnisse:
Berufabschluss: alle Schüler mit guten bis sehr guten Bewertungen.
Fachhochschulreife: nahezu alle Schüler (Durchfallquote unter 3 %) mit leicht über dem Durchschnitt liegenden Leistungen.
Besonderes Merkmal: Gefahr der Überforderung wird durch Differenzierungsmaßnahmen gering gehalten: Auswahl Einfach- oder Doppelqualifikation erst am Ende des 1. Schul-/Ausbildungsjahres; Abwahlmöglichkeit und Rückkehr in die herkömmliche Berufsschulklasse während des gesamten Bildungsganges.

1989:


11. Rainer Albert:
Die Fachoberschule für Technik (1989)

Ist die Fachoberschule für Technik II als eine eigenständige Schulform neben den zwei Abteilungen “Kommunikationstechnik“ und “Feinwerktechnik“ der Georg-Simon-Ohm-Schule angegliedert, so ist sie damit das dritte Standbein dieser berufsbildenden Schule.

Die Fachoberschule vermittelt, über das Bildungsziel der Pflichtschule hinausgehend, eine theoretische Bildung wie auch eine praktische Ausbildung und bereitet Jugendliche und junge Erwachsene auf das Studium der Fachhochschule vor.

Seit Jahrzehnten ist gerade diese Schulform der FOS an der Georg-Simon-Ohm--Schule in Köln und darüber hinaus im großen Kölner Umfeld alleine schon durch die “Mundpropaganda“ für eine berufliche Weiterqualifizierung derart bekannt und geschätzt, dass zur ständigen Einrichtung dieser Schulform 3 Fachoberschulklassen der Klasse 11, 6 Klassen der Klasse 12 in Tagesform und 9 Klassen der Klasse 12 in Abendform gehören. Vielfach können verspätete Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden, da die Aufnahmefähigkeit erschöpft ist.
Die Klasse 11 der Fachoberschule ist für Schüler mit Fachoberschulreife und Praktikantenvertrag eingerichtet worden. Der Unterricht findet an zwei Tagen in der Woche neben dem Praktikum statt. Der erfolgreiche Abschluss der Klasse 11    in Verbindung mit dem Praktikantenzeugnis berechtigt zum Besuch der Klasse 12.
Die Klasse 12 der Fachoberschule in Tagesform ist eine einjährige Vollzeitschule. Sie führt Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung und Fachoberschulreife zur Fachhochschulreife.
Die Klasse 12 der Fachoberschule in Abendform ist als berufsbegleitende Schule gedacht. Sie hat die gleichen Eingangsbedingungen wie die der Klasse 12 in Tagesform. Der Unterricht findet an drei Abenden der Woche (Mo, Di, Do) mit je vier Unterrichtstunden statt. Nach zweijährigem Besuch legen die Schüler die Fachhochschulreifeprüfung ab.

Das Fachhochschulreifezeugnis bescheinigt, dass der Schüler
* an einer Fachhochschule studieren kann,
* eine zur allgemeinen Hochschulreife weiterführende Schule besuchen kann,
* eine höhere Position in z.B. Industrie oder öffentlicher Verwaltung einnehmen kann,
so sind die unterrichtenden Lehrer der Fachoberschule für Technik an der Georg-Simon-Ohm-Schule insbesondere bedacht, dass der mit der Fachhochschulreife verbundene Bildungsanspruch auch inhaltlich erfüllt wird. Selbstständigkeit, Bereitschaft und Fähigkeit zum gemeinsamen Arbeiten, Sozialverhalten, wissenschaftliches Arbeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten können nach Ablegen der Fachhochschulreife an der FOS der Georg-Simon-Ohm-Schule durchweg von jedem Schüler verlangt werden. Insbesondere wissen Industrie und Handwerk die Einsatz- und Leistungsbereitschaft der Schüler hoch einzuschätzen, die die Fachhochschulreife neben ihrer Berufstätigkeit in der Abendform erlangt haben.

Kann die Georg-Simon-Ohm-Schule hinsichtlich der hochqualifizierten Lehrkräfte und der modernsten Unterrichtsmedien en einen optimalen Unterricht anbieten, so wird der inzwischen von der Stadt Köln zugesicherte Schulneubau die noch zur Zeit herrschende Raumnot beheben und die Georg-Simon-Ohm-Schule zu einer der zentralen Bildungseinrichtungen der Stadt Köln werden lassen.


12. Dr. Hans-Dieter Leesemann:
Die Abteilung für Feinwerktechnik (FWT) (1989)

Im Gegensatz zum klassischen Maschinenbau, der durch eine Energieflusskette zur Bewältigung des Energiestroms in entsprechenden Energiewandlern gekennzeichnet ist, ist die Feinwerktechnik (FWT) durch Erzeugnisse gekennzeichnet, deren gemeinsames Merkmal eine Signalflusskette bildet.
Waren in der Vergangenheit die Bauelemente einer solchen Signalflusskette in der Hauptsache Produkte der Mechanik und Feinmechanik, so wurden diese in den letzten Jahrzehnten durch Produkte aus der Elektrotechnik, Elektronik, Hydraulik und der Optik nachhaltig bereichert. Signalfluss bedeutet eine möglichst unverzerrte Obertragung von Messdaten und Befehlen. Die Forderung an die Berufserzeugnisse aufgrund dieser Feststellung liegt auf der Hand: Alle Bauelemente, Geräte, Instrumente, Apparate, alle Anlagen der FWT im weitesten Sinne erfordern höchstmögliche Präzision, denn ausschlaggebend bei der Signal-übertragung ist die Signaltreue. Das Ausgangssignal ist eine Funktion des Eingangssignals Xa = f (Xe).

Die Technik der signalverarbeitenden Berufserzeugnisse erfasst zur Bewältigung ihrer Aufgaben alle Gebiete der Physik. Aus diesem Grund ist es heute nicht mehr möglich, Erzeugnisgruppen aus den Gebieten Bürotechnik, Registrier- und Laufwerke, Überwachungseinrichtung, Mess- und Regelgeräte, medizinische Geräte, Feinmaschinen wie Verkaufsautomaten,  Fahrkartendrucker usw. einer einzigen technischen Disziplin, der Feinmechanik, zuzuordnen. Man darf vielmehr sagen, dass die Berufserzeugnisse der FWT das Ergebnis der Schnittmenge fast aller technischer Disziplinen darstellt.

Dieser Sachzusammenhang muss vom beruflichen Inhalt der Ausbildungsberufe erfasst werden.

In der Abteilung Feinwerktechnik an der Georg-Simon-Ohm-Schule werden folgende Berufe beschult:

Büroinformationselektroniker/jn, 
Elektromechaniker/in;
Industrie-Elektroniker/in- Gerätetechnik;
Industrie- Mechaniker/in- Geräte- und Feinwerktechnik;
Feinmechaniker/in;
Mechaniker/in;
Werkzeugmacher/in- Instrumententechnik.

Aufgrund der Neuordnung der Ausbildungsberufe im  Bereich der metallverarbeitenden Berufe und der Elektroberufe erfolgt als Neuerung auch in der FWT die Einführung in die CNC- und SPS-Technik. Die Entwicklung der computergesteuerten Apparate und Maschinen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine fortschreitende Automatisierung auf dem Gebiet der Fertigungstechnik. Der Einsatz solcher Maschinen stellt neue Forderungen an die gesamte Technologie und an die berufliche Bildung der diese Anlagen steuernden Menschen.

Mechanisierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen heißt weitergehende Ausgliederung des Menschen aus diesen Prozessen und Ersatz seiner Tätigkeit durch mechanische, elektrische, pneumatische, hydraulische bzw. optische Einrichtungen und deren Kombinationen. Die Aufgabe der beruflichen Bildung in der Schule besteht deshalb u.a. darin, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der jugendlichen dahingehend zu entwickeln, die hierfür in Frage kommenden Datenverarbeitungsanlagen im grundsätzlichen selbstständig programmieren und zielgerecht einsetzen zu können.

Auf diese Weise findet auch in den Berufsfeldern der FWT eine Verschiebung der Anforderungen von körperlichen zu intellektuellen Leistungen statt. Diese Verschiebung kann als Gewinn verstanden werden: Der Mensch wird von körperlicher Arbeit entlastet und fördert eine Produktionssteigerung.

In welchem Umfang eine Optimierung der Produktivität durch computerisierte Fertigungsanlagen letztlich zu erreichen ist, hängt neben den wirtschaftlichen Gegebenheiten in hohem Maße von der technischen Grundbildung unserer Jugendlichen ab.

1989:

13. Klaus-Dieter Bach:
Berufsfachschule und Berufsgrundschuljahr (1989)

Fast 6000 Ausbildungsstellen werden den rund 9000 Kölner Schulabgängern in diesem Jahr in ihrer Stadt angeboten, davon mehr als die Hälfte im gewerblich-technischen Bereich. Und wie man hört, sind gerade diese Ausbildungsplätze nicht besonders begehrt. Industrie und Handwerk und hier vor allem die kleineren und mittleren Betriebe befürchten, dass viele der angebotenen Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben werden. Haben also die Sorgen junger Menschen um einen Ausbildungsplatz ein Ende? Hat das Gespenst der Jugendarbeitslosigkeit auf den Kölner Straßen ausgespukt? Können jene Schulen im beruflichen Schulwesen, die in den 70er Jahren mit dem Ziel eingerichtet wurden, die über den Ausbildungsmarkt schwappende Bewerberschwemme auffangen zu helfen, nunmehr ihre Tore schließen?

Die konkrete Situation vieler junger Menschen zeigt, dass ihre Berufsprobleme mit Statistiken über das “Vermittlungsgeschäft“ nicht gelöst werden können: Auch in diesem Jahr werden wiederum zahlreiche junge Menschen den Aufsprung auf den Schnellzug in Richtung Wunschberuf verpassen. Die rasant ansteigenden Qualifikationsanforderungen der Ausbildungsplatzanbieter können von vielen Bewerbern nicht mehr erfüllt werden. Schulabschluss, Zeugnisnoten, Testergebnisse reichen nicht: Es hagelt Ablehnungen, Absagen, Vertröstungen und gut gemeinte Ratschläge.

Die Verlockung für Eltern und Schüler in dieser Phase der Enttäuschung und Ratlosigkeit ist groß: Warum in diese kalte, ablehnende und fordernde Berufswelt schon jetzt eintreten? Warum soll der Junge oder das Mädchen nicht noch ein oder zwei Jahre im schützenden Hort der Schule verbringen, zumal wenn auch auf diesem Weg der Einstieg in den gewünschten Beruf in Aussicht gestellt wird?

Im Bereich der beruflichen Schulen stehen gleich zwei Schulformen bereit, die eine berufliche Grundausbildung vermitteln, die die Schüler befähigen soll, den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erwerben. Konkret bedeutet dies, dass Schüler, die diese Schulform erfolgreich abschließen, gleichzeitig das erste Ausbildungsjahr in einem Beruf des jeweiligen Berufsfeldes (an unserer Schule also in einem Beruf der Elektrotechnik) angerechnet erhalten.

Die Verordnung über die Anrechnung eines schulischen Berufsgrundbildungsjahres oder der zweijährigen Berufsfachschule -schon mehr als 15 Jahre alt und erst kürzlich (17. 03. 1988) in einer an die Neuordnung der Elektro- und Metallberufe angepassten Form wieder frisch in Kraft getreten - ist sicherlich ein Zeichen guten Willens der beiden Partner “Staat“ und “Wirtschaft“ in unserem dualen Ausbildungssystem.

Einigen besonders leistungsstarken Schülern gelingt es tatsächlich, auf der Grundlage der gesetzlich vorgeschriebenen Anrechnung einen Ausbildungsplatz im zweiten Jahr zu besetzen. Der größte Teil der Schüler des BGJ und der BFS müssen jedoch schon während ihrer Schulzeit die Erfahrung machen, dass sie durch die “Anrechnungsverordnung“ in eine Sackgasse zu geraten drohen: Die Bereitschaft der ausbildenden Betriebe, das Schuljahr als erstes Ausbildungsjahr anzurechnen und die Bewerber gleich in das zweite Ausbildungsjahr zu übernehmen, ist (oft aus guten Gründen!) gering. Ein gleich qualifizierter Bewerber ohne Anrechnungsverpflichtung wird oft vorgezogen. Die Folge: Die Lernbereitschaft der Schüler lässt nach, viele verlassen vorzeitig die Schule und verzichten auf einen Abschluss, der ihre Erwartungen nicht erfüllen kann.

Dennoch: In den Klassen der Berufsfachschule und des Berufsgrundschuljahres (mit insgesamt ca. 6o Schülern) versuchen engagierte Lehrer unserer Schule ein günstiges soziales und pädagogisches Umfeld zu schaffen, in dem Lernen und Ausbilden möglichst in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der jungen Menschen gebracht werden. Nicht so sehr das einzelne fachliche Lernziel bestimmt das Geschehen in Klassenraum und Werkstatt; spürbar ist vielmehr der Wille, die beruflichen Chancen und die sozialen Fähigkeiten der Schüler im allgemeinen zu verbessern. Soziale Helferfunktionen des Lehrers sind oft stärker gefordert als seine Fachkompetenz, sein von Lebens- und Berufserfahrung gestützter Rat bei Eltern und Schülern mehr gefragt als seine Leistungsbewertungen, seine Fähigkeit zu praktikablen und auch ungewöhnlichen Lebenshilfen wichtiger als seine Kenntnis im Schulverwaltungsgesetz.

Die Berufsfachschule mit ihrem Bildungsziel “Fachoberschulreife“ und das Berufsgrundschuljahr mit dem Ziel, das erste Ausbildungsjahr eines Berufes in einem bestimmten Berufsfeld zu vermitteln, haben in den vergangenen mehr als 10 Jahren an unserer Schule zahlreichen jungen Menschen den schwierigen Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert oder gar erst ermöglicht. Dennoch müssen sich beide Schulformen hinsichtlich ihrer zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Kritik stellen. Angesichts der sich wandelnden Situation auf dem Ausbildungs-und Arbeitsmarkt und bei kritischer Wertung der Schwierigkeiten in Sachen “Anrechnungsverordnung“ erscheint die Frage nach der zukünftigen Existenzfähigkeit dieser Form schulischer Erstausbildung berechtigt. Die berufsbildende Schule steht insbesondere im Bereich der Berufsschule wegen der neugeordneten Elektro- und Metallberufe vor gewaltigen Anforderungen inhaltlicher und materieller Art. Auch wird immer mehr anspruchsvolle Bildungsarbeit von den berufsbildenden Schulen erwartet: Sie sollen berufsfachliches Wissen während der Berufsausbildung vermitteln, über die Ausbildung hinausreichende berufsbegleitende Weiterbildungsgänge anbieten (Fachoberschule, Technikerfachschule) oder allgemeine Bildungsabschlüsse unter besonderer Berücksichtigung des beruflichen Wissens vermitteln (höhere Berufsfachschule). Der Trend geht offensichtlich zu immer höheren Qualifikationen und Leistungsanforderungen. Gerade deshalb sollte auf dieser reichhaltigen Bildungspalette auch Platz sein für eine Schulform, die sich besonders um jene Jugendlichen kümmert, die mehr als andere Schwierigkeiten beim Wechsel in die Berufswelt zu bewältigen haben. Über das pädagogische und organisatorische Konzept dieser Schulform muss allerdings noch nachgedacht werden: BGJ und BFS in ihrer heutigen Form scheinen da mehr als nur überholungsbedürftig.

Berufsfachschule (BFS)
Zweijährig, vermittelt berufliche Grundbildung und Fachoberschulreife.
Die Bildungsgänge schließen mit einer staatlichen Prüfung ab.
Neben den allgemeinen und fachtheoretischen Fächern werden acht Stunden Fachpraxis pro Woche erteilt.
Aufgenommen werden alle Schüler, die mindestens den Hauptschulabschluss erworben haben.
Seit 1977 in der Fachrichtung Elektrotechnik an der Georg-Simon-Ohm-Schule mit zwei Anfangsklassen (ca. 35 Schüler).

Berufsgrundschuljahr (BGJ)
Einjährig, vermittelt berufliche Grundbildung.
Lerninhalte im allgemeinen Bereich, im Schwerpunktbereich (Fachtheorie) und in der Fachpraxis sind gleich den Inhalten des ersten Ausbildungsjahres in einem Beruf der Elektrotechnik.
Seit 1978 für das Berufsfeld Elektrotechnik an der Georg-Simon-Ohm-Schule
(ca. 30 Schüler).

1991:
Schulleiter Heinz Sterz und sein Stellvertreter Nikolaus Heising werden in den Ruhestand versetzt. Reiner Albert leitet die Schule kommissarisch.

15.10.1991:
Dem Kollegium gehören an:
Albert, Reiner;
Aschenbrenner, Wolfgang;
Bach, Klaus Dieter;
Dr. Brües, Hans-Josef;
Dunkel, Manfred F.;
Ehemann, Gunther;
Finke, Gerhard;
Fischer, Matthias;
Frielingsdorf, Herbert;
Görres, Winfried;
Götze, Friedrich-Wilhelm;
Gremmer, Norbert;
Grube, Bernd;
Grube, Volker;
Gunia, Herbert;
Hartmann, Peter;
Haupt, Gerhard;
Jeschke, Roland;
Johst, Dietrich,
Kaiser, Lutz;
Kalbfuß, Reinhold;
Kinold, Volker;
Küßner, Hans;
Langen, Paul;
Dr. Leesemann, Hans Dieter;
Lintermann, Franz Josef;
Maidhof, Armin;
Meding, Henner;
Melin, Andre;
Niemann, Dietmar;
Ommer, Heinz-Peter;
Pauls, Guntram;
Peusqens-Nebeling, Marlies;
Poller, Arno;
Raabe, Helmut;
Ragowski, Axel;
Reinhardt, Horst;
Runge, Herbert;
Schaefer, Udo;
Schaletzki, Georg;
Schunk, Hans-Georg;
Sielemann, Heinz-Bodo; 
Symons, John;
Szladek-Szük, Zsuzsanna;
Tecklenburg, Axel;
Tobschall, Günter;
Trutzenberg, Karl-Heinz;
Valentik, Zdenek;
Verbeek, Otto;
Voigtsberger, Harry;
Wagner, Jürgen;
Weißkirchen, Hans-Joachim;
Westkamp, Rolf.

Die Abteilung Nachrichtentechnik - Abteilungsleiter Lintermann– hat 40 Klassen, davon 8 Unterstufen, 10 Mittelstufen, 11 Oberstufen und 11 Abschlussstufen.
Es werden unterrichtet:
Telekommunikationselektroniker,
Kommunikationselektroniker-Telekommunikationstechnik (KETE),
Kommunikationselektroniker-Informationselektronik (KEIN),

Die Abteilung Feinwerktechnik -  Abteilungsleiter Dr. Leesemann -  hat 20 Klassen, davon 5 Unterstufen, 6 Mittelstufen, 5 Oberstufen; 4 Abschlussstufen.
Es werden unterrichtet:
Feinmechaniker,
Industriemechaniker - Geräte-und Feinwerktechnik,
Elektromechaniker, Industrieelektroniker-Gerätetechnik, Büroinformationselektroniker,
Mechaniker-Geräte-,Feinwerktechnik,
Zweiradmechaniker und
Kälteanlagenbauer.

Die Berufsschule hat 60 Klassen mit 1107 Schülern.
Die Berufsgrundschule hat 1Klasse mit 18 Schülern.
Die Fachoberschule - Abteilungsleiter Albert -  hat in der Tagesform 2 11.Klassen, 4 12.Klassen; in der Abendform 9 12.Klassen. 4 integrierte 12.Klassen.
Die Fachoberschule hat 19 Klassen mit 458 Schülern.

1992:


14. Harry Voigtsberger wird Schulleiter (1992)

Harry Voigtsberger wird zum Schulleiter ernannt.
Sein Stellvertreter wird Reiner Albert.

28.11.1997:
Grundsteinlegung für den Schulneubau in der Westerwaldstraße.

1998:
Die Berufsschulen werden landesweit per Gesetz umbenannt in Berufskollegs.
Jetzt heißt die Schule:

Georg-Simon-Ohm-Schule- Berufskolleg für Informationstechnik,
Telekommunikationstechnik und Mediengestaltung der Stadt Köln


27.08.1999:


15. Einweihung des Neubaus (1999)

Einweihung des Neubaus der Georg-Simon-Ohm-Schule.

23.10.2000:


16. Das Kollegium (2000)

Dem Kollegium gehören an:
Ahmadseresht, Renate;
Albert, Reiner;
Aschenbrenner, Wolfgang;
Aust, Günther;
Fehn, Hans Henning;
Finke, Gerhard;
Fischer, Matthias Wilhelm;
Frenz, Günter;
Görres, Winfried;
Götze, Friedrich-Wilhelm;
Gremmer, Norbert;
Grob, Andreas;
Grube, Bernd;
Grube, Volker; Günther, Roland;
Hahn, Thomas; Hartmann, Peter;
Hecker, Herbert;
Heinen, Gerd;
Höchtl, Lisa;
Hofbauer, Hartmut;
Kaiser, Lutz;
Kalbfuss, Reinhold;
Dr. Kamp, Werner;
Kinold, Volker;
Körperich, Gerald;
Lackmann, Dirk;
Langen, Paul;
Maertins, Hartmut;
Maus, Werner;
Mayntz, Erich;
Melin, Andre;
Merschmeier, Ulrich;
Müller, Hans-Josef;
Neubauer, Martin;
Dr. Niemann, Dietmar;
Ommer, Heinz-Peter;
Ott, Doris;
Peusquens, Marlies;
Pohl, Jörg;
Poller, Arno Robert;
Probst, Wilhelm;
Raabe, Helmut;
Reinhardt, Horst Michael;
Rogalski, Karsten;
Schaletzki, Georg;
Schell, Werner;
Sielemann, Heinz-Bodo;
Sonnenberger, Tobias;
Symons, John;
Szladek-Szük, Szusanna-Ma;
Tecklenburg, Axel;
Tobschall, Günter-Gottfried;
Trutzenberg, Karl-Heinz;
Ulbrich, Eike;
Valentik , Zdenek;
Voigtsberger, Harry Kurt;
Vosshage, Dieter;
Wagner, Jürgen;
Weißkirchen, Hans;
Westkamp, Rolf Gerhard;
Wildförster, Joachim;
Wunderlich, Knut-Werner.

2001:
Schülerzahlen:
Berufsfachschule: Leiter Schaletzki: 85 Schüler
Fachoberschule: Leiter Schaletzki: 69 Schüler
Fachschule für Technik – Fachrichtung Informatik, Schwerpunkt Technische Informatik: Leiter: Raabe: 118 Schülern.
Berufsschule: Bereich Kommunikationstechnik IT: Leiter: Finke
Ausbildungsberufe:

Systemelektroniker, Fachinformatiker: 1254 Schüler
Berufsschule: Bereich Medien: Leiter: Tecklenburg
Ausbildungsberufe:
Mediengestalter- Bild und Ton (AV), Veranstaltungstechniker (VT): 400 Schüler
Höhere Berufsfachschule (HB): Leiter: Raabe: 167 Schüler
Das Berufskolleg hat 2330 Schüler.

02.06.2002:
Der Bereich Kommunikationstechnik -  Leiter Finke -  hat 63 Klassen.
Diese Klassen kommen wöchentlich:
11 Klassen Unterstufe, 11 Klassen Mittelstufe, 12 Klassen Oberstufe.
 Diese Klassen kommen viermal im Halbjahr für eine Woche im Block:
8 Klassen Unterstufe,10 Klassen Mittelstufe, 8 Klassen Oberstufe,
3 Klassen Abschlussstufe.
In den Abschlussklassen werden die auslaufenden Berufe Büroinformationselektroniker und Radio– und Fernsehtechniker in diesem Halbjahr eine Woche lang unterrichtet.

 

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