Wir als Schule bieten für unsere Schüler:innen die Möglichkeit an, einen Teil der Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren zu können. In den Vollzeitklassen können unsere Schüler:innen das verpflichtende Betriebspraktikum in der Mittelstufe im europäischen Ausland absolvieren. Berufsschüler:innen können innerhalb der Ausbildung und bis zu 12 Monaten nach ihrer Ausbildung ins Ausland gehen. Diese Auslandsaufenthalte werden durch Erasmus+ finanziell gefördert.

ITA (AHR)/ Berufliches Gymnasium:

Im Bildungsgang zum Informationstechnischen Assistenten (berufliches Gymnasium /IAH) können die Schüler:innen ihr vierwöchiges Praktikum in der Jahrgangsstufe 12 in Marseille absolvieren. Im Gegenzug organisierten wir Praktikumsplätze für die französischen Schüler:innen in Köln. Die Schulpartnerschaft mit dem Lycée AMPERE besteht seit vielen Jahren.

ITA (FHR):

Schüler:innen des Bildungsganges Informationstechnische/r Assistent/in können über unterschiedliche Wege das achtwöchige Pflichtpraktikum im EU-Ausland absolvieren.

Ein Weg ist ein Praktikum bei einem Unternehmen in Granada mit Unterstützung unserer Partnerschule. Hier werden die EU-Fördermittel über die Schule beantragt. An- und Abreise und die Unterkunft werden ebenfalls über uns organisiert. Es erfolgt ein Betreuungsbesuch vor Ort.

Ein weiterer Weg ist die Selbstorganisation seitens der Schülerinnen und Schüler. Diese können sich bei einem Unternehmen im EU-Ausland bewerben, organisieren An- und Abreise und suchen selbst eine Unterkunft. Die EU-Fördermittel werden durch die Schule beantragt. Hilfe bei der Organisation erfolgt, falls gewünscht, durch Frau Priebitz.

Der dritte Weg kann über eine Agentur laufen. Hier erhalten die Lernenden Adressen. Unterstützung meinerseits beim Erstkontakt zu den Agenturen. Diese stellen dann den Mittelantrag bei der EU und organisieren gegen eine Gebühr für die Schüler:innen und Schüler einen Praktikumsplatz, An- und Abreise und Unterkunft. Ansprechpartnerin und Vermittlerin für die Agenturen und Schüler:innen ist ebenfalls Frau Priebitz.

Über all diese Wege werden die Schülerinnen und Schüler in eine Informationsveranstaltung von mir aufgeklärt und können sich jederzeit an mich wenden. Zudem gibt es noch bereichsübergreifend (KA2) Projekte, an denen die Schüler:innen projektbezogen internationale Erfahrungen in Zusammenarbeit mit anderen Schulen im EU-Ausland sammeln können.

Fachinformatiker:

Im Rahmen des Erasmus+ Mobilitätsprojektes besteht in diesem Bereich seit dem Schuljahr 2003/04 eine Partnerschaft mit der Berufsschule I.E.S. Campanillas in Málaga.  Bei der I.E.S. Campanillas handelt es sich um eine spanische Bildungseinrichtung der Sekundarstufe I und II, die allgemeinbildende und berufsbezogene Ausbildungsgänge mit den Schwerpunkten Elektrotechnik, Informatik und Softwareentwicklung anbietet.

Jährlich absolvieren ca. 20 unserer Fachinformatik-Berufsschüler:innen vier Wochen ihrer Ausbildung in IT-Unternehmen in Malaga/Spanien. Ziel ist es, Einblick in die spanische Arbeitswelt der Fachinformatiker zu bekommen. Dies wird durch den Europass-Mobilität zertifiziert. Dabei ist ein 40-stündiger spanischer Sprach- und Kulturkurs vor Reiseantritt obligatorisch.

Im Gegenzug kommen spanische IT-Schüler:innen zu uns nach Köln und absolvieren ein Praktikum in deutschen Ausbildungsbetrieben. Die teilnehmenden Berufsschüler:innen bekommen somit einen Einblick in die spanische Arbeits- und Lebenswelt und erhalten den Europass Mobilität, der ausweist, dass sie einen Teil ihrer Berufsausbildung im europäischen Ausland absolviert haben.

Angebot für alle Bildungsgänge:

Kaufmann International Certificate - Weiterbildungszertifikat:

Wir freuen uns, euch das Kaufmann International Certificate (KIC)vorstellen zu dürfen! Dieses spannende Programm bietet euch die Möglichkeit, internationale Wirtschaftskompetenzen zu erlangen und wertvolle Erfahrungen in Irland zu sammeln. Ob ihr eure Englischkenntnisse verbessern, globale Geschäftspraktiken kennenlernen oder eure Karrierechancen erweitern möchtet – der KIC in Irland ist eine perfekte Gelegenheit dafür.

Das Kaufmann International Certificate (KIC) ist ein dreiwöchiges, von Erasmus+ gefördertes Programm, das eine Kombination aus theoretischem Lernen, praxisorientiertem Training und kultureller Erfahrung bietet. Es stellt eine hervorragende Alternative zu einem Praktikum dar und kann im Rahmen von Erasmus+ als solches genutzt werden. Am Ende des Kurses erhaltet ihr das international anerkannte und kammerzertifizierte Weiterbildungszertifikat „Kaufmann International Certificate.“

Interessiert?  Hier erfährst Du mehr:

Flyer: Flyer & KIC  auf der Seite der German-Irish Chamber of Industry and Commerce – AHK Ireland.

Bei weiteren Fragen wende dich gerne an a.toeniges@gso.schule.koeln oder a.wirtz@gso.schule.koeln

Berichte aus den vergangenen Jahren:

Celebrating the European Day of Languages: A Window to a World of Cultures 🌍🎉

This year, we are proud to celebrate the 25th anniversary of the European Day of Languages (EDLangs)! This special day, celebrated annually on September 26, honors the linguistic diversity of Europe and promotes multilingualism and intercultural understanding. Since its inception, the European Day…

Drei Wochen Erasmus+ im Rahmen des KIC-Kurses in Dublin: Ein Erfahrungsbericht

Hallo, ich bin Laura und ich hatte kürzlich die Gelegenheit, einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt im Rahmen von Erasmus+ zu absolvieren. Während dieser Zeit besuchte ich die Dublin Business School, die direkt im Herzen von Dublinliegt. Ich habe viele verschiedene Business-Strategien gelernt…

Our House Europa – A Celebration of Collaboration Across Generations and Borders

On the hottest day of the year ( so far?), our school became a lively meeting place for European exchange and creativity to mark the end of our “Europa-Aktionstage”. In close cooperation with our neighbours from the Europa Grundschule Westerwaldstr.  and guests…
Gruppenfoto-Warschau Deutsch-Polnischer-Jugendaustausch 2025

Deutsch-polnischer Jugendaustausch 2025

Seit 1993 findet regelmäßig der Deutsch-Polnische Jugendaustausch des Georg-Simon-Ohm Berufskollegs der Stadt Köln statt. Auch in diesem Jahr starteten 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen der Vollzeit IAH und ITA Anfang September für den Austausch mit unser Gastschule Liceum Ogólnokształcące im Emiliana Konopczyńskiego.

Der Austausch steht unter dem Schwerpunkt der deutsch-polnischen Begegnung. Feste Programmpunkte sind die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Geschichte, die Erkundung von Warschau, der Besuch der Partnerschule und das gegenseitige Kennenlernen der polnischen und deutschen Schülerinnen und Schüler.

Vor Ort gestalten die polnischen Gastgeberinnen und Gastgeber das Programm und begleiten uns sieben Tage durch ihre Stadt Warschau und die gemeinsame Geschichte. Bei dem Besuch der Partnerschule stehen Länderkunde, Schulbesichtigung, aber auch sportliche Aktivitäten wie ein Volleyballturnier und Bowling im Mittelpunkt, um den Schülerinnen und Schülern eine Begegnung zu ermöglichen, die durch gemeinsames Essen, Kochen und Abendgestaltung ergänzt wird. Die Stadterkundung findet unter dem Blickwinkel der gemeinsamen deutsch-polnischen Vergangenheit statt und wird durch eine Stadtrallye ergänzt. Dabei werden historisch bedeutsame Punkte aus der Zeit des polnischen Widerstands in der Besatzungszeit ebenso wie Orte der jüdischen Vergangenheit besucht.

Gruppenfoto-Warschau Deutsch-Polnischer-Jugendaustausch 2025

Zentraler Programmpunkt ist der ganztägige gemeinsame Besuch der Gedenkstätte Majdanek nahe der ukrainischen Grenze bei Lublin. Gegenstand der Führungen auf polnischer und deutscher Sprache ist der Besuch des ehemaligen Lagergeländes, der Ausstellung und dem Denkmal. Der Besuch wird am Vortag vorbereitet, in Form von Zeitleisten und Geschehnissen wird die Besatzungszeit und der Holocaust geschichtlich eingeordnet und aus jeweils polnischer und deutscher Perspektive gemeinsam betrachtet. Die Auswertung und Nachbereitung des Besuchs finden zunächst getrennt statt, um die unmittelbaren Eindrücke und Stimmungen zu verarbeiten und Raum für die Auseinandersetzung zu geben. Anschließend gehen die polnischen und deutschen Schülerinnen und Schüler in den Austausch.

Bild der KZ-Gedenkstätte Majdanek

Zentrales Anliegen des Austauschs von deutscher Seite ist die Idee, junge Menschen miteinander ins Gespräch über die gemeinsame Vergangenheit zu bringen – und zugleich Kontakte und Freundschaften unter den Gästen und Gastgeberinnen und Gastgebern zu ermöglichen. Wie jedes Jahr freuten wir uns sehr über die Gastfreundschaft auf polnischer Seite. Der Gegenbesuch der polnischen Schülerinnen und Schüler fand Ende September statt. Die Besichtigungen der Stadt Köln und unserer Schule mit gemeinsamen Aktivitäten werden ergänzt durch den Blick in die Vergangenheit mit Besuch des NS-Dokumentationszentrum im Kölner ELDE-Hauses (ehemalige Gestapozentrale). Außerdem werden die Sonderausstellung Jugend im Nationalsozialismus besucht und die Geschichte der polnischen Zwangsarbeiter in Köln und Umgebung thematisiert.

Gruppenfoto Deutsch-Polnischer Jugendaustausch 2025 Gegenbesuch

Das Programm wird gefördert von dem Deutsch-polnischen Jugendwerk , der gemeinnützigen Sanddorf-Stiftung und dem Förderverein der GSO. Wir danken den Förderern für die Ermöglichung der Begegnung unserer Schülerinnen und Schüler mit den polnischen Gastgebern.

Logo der Sanddorn-Stiftung

Celebrating the European Day of Languages: A Window to a World of Cultures 🌍🎉


This year, we are proud to celebrate the 25th anniversary of the European Day of Languages (EDLangs)!

This special day, celebrated annually on September 26, honors the linguistic diversity of Europe and promotes multilingualism and intercultural understanding.

Since its inception, the European Day of Languages has been an initiative of the Council of Europe and the European Commission, and it highlights the incredible wealth of languages that bring us closer to understanding each other’s cultures. 

Did you know that in Europe alone:

  • 24 official languages are spoken within the European Union! 🇪🇺
  • There are over 60 regional and minority languages such as Basque, Breton, Sorbian, and Sami. 
  • More than 225 languages are recognized by the Council of Europe, showcasing the true diversity of the continent! 
  • And, languages like Arabic and Urdu add even more richness to Europe’s multilingual landscape! 

Language learning is not just about memorizing vocabulary or grammar rules—it’s about truly immersing yourself in the culture and nuances of another world. 🌎 That’s why, during our English lessons this week, our students discussed the importance of idiomatic expressions in mastering a foreign language. Idioms are more than just quirky phrases—they’re keys to understanding a language’s heart and soul.

To raise awareness of multilingualism within our school community, we invited students to share their favorite idiomatic expressions from their native languages. We were blown away by the diversity of expressions shared, and it was a great reminder of the richness that different languages bring to our community.

We sometimes forget how many languages are spoken by our students, but on this European Day of Languages, we’re proud to celebrate this linguistic wealth. Every language is truly a window into a different culture—and today, we embrace this diversity. 🌟

So, what languages do YOU speak? Which idiomatic expressions do you love? Share them with us and let’s continue to celebrate our multilingual community!

#EuropeanDayOfLanguages #Multilingualism #CulturalUnderstanding #ErasmusPlus #UnionOfSkills

Drei Wochen Erasmus+ im Rahmen des KIC-Kurses in Dublin: Ein Erfahrungsbericht

Hallo, ich bin Laura und ich hatte kürzlich die Gelegenheit, einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt im Rahmen von Erasmus+ zu absolvieren. Während dieser Zeit besuchte ich die Dublin Business School, die direkt im Herzen von Dublin
liegt.

Collage zu einem Erasmus+-Aufenthalt in Dublin


Ich habe viele verschiedene Business-Strategien gelernt – von der Struktur eines Unternehmens bis hin zur Erstellung einer Gruppenpräsentation. Für ein Projekt mussten wir ein fiktives Produkt entwickeln, das für den irischen Markt geeignet ist. Dabei haben wir unser zuvor erworbenes Wissen angewendet, was zu einer starken Gruppenpräsentation führte, bei der wir alle als professionelles Team zusammengearbeitet haben.

Nicht nur der Schulbesuch hat viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich, sondern auch die Zeit in der Studentenunterkunft war wunderbar. Jeder von uns hatte ein eigenes Zimmer mit Bett und Bad, aber auf jeder Etage gab es auch einen gemeinsamen Wohnraum. Diesen haben wir oft genutzt – zum Kochen, Tanzen, Lachen und manchmal auch zum gemeinsamen Arbeiten an Schulaufgaben am Abend.

Natürlich gab es auch einige besondere Highlights, wie den Besuch der Teeling Whiskey Destillerie als Gruppe, wo wir gemeinsam einen Whiskey genossen, oder den Besuch der berühmten Temple Bar. Dort haben wir zusammen mit den Einheimischen gelacht und gesungen, was eine sehr warme und einladende Atmosphäre geschaffen hat. Dublin ist ziemlich teuer, daher wurde es schnell zum Running Gag, meine Kollegen fast jeden Abend zu treffen, wenn sie verschiedene Arten von Pasta gekocht haben, weil das günstiger war.
Am Ende hatten wir unsere Prüfung, die gut verlief, und danach feierten wir gemeinsam den letzten Nachmittag.


Es war eine wunderbare, lehrreiche und Guinness-reiche Zeit – ich habe viele neue Leute kennengelernt, mein Netzwerk erweitert und Freunde fürs Leben gefunden. Ich kann es wirklich jedem empfehlen – es war einfach großartig!

Our House Europa – A Celebration of Collaboration Across Generations and Borders

On the hottest day of the year ( so far?), our school became a lively meeting place for European exchange and creativity to mark the end of our “Europa-Aktionstage”. In close cooperation with our neighbours from the Europa Grundschule Westerwaldstr.  and guests from the Europaschule BSZ Stendal and Lycée Martin Nadaud  (France) we celebrated a special EU event highlighting the power of collaboration among like-minded Europaschulen and Erasmus+ partners.

A particular highlight of the day was the joint project “Our House Europa.” Here, our students from the field of audiovisual media (AVM Grund – und Mittelstufe) worked side by side with primary school pupils to explore and express what Europe means to them. Through creative workshops, interactive games, and artistic activities, they brought their diverse ideas and visions to life. It was impressive to see how different age groups inspired and learned from one another, proving that European values and creativity know no boundaries.

We were also delighted to welcome our new Erasmus+ partner from France, planting the seeds for future cooperation in our shared EU project “Voices Across the Wall.”

The day concluded with colourful chalk art and refreshing ice cream, a perfect way to end a vibrant event full of teamwork and joy.

We are excited to see how our AVM students will transform the results of this collaboration into audio snippets, giving voice to the young perspectives on Europe.

This event marks the beginning of a promising partnership. We are already looking forward to continuing and deepening this exchange in the future.

Wishing you all a great summer break!